Häufig gestellte Fragen

Das Leben in Bremen umfasst mehr, als nur die Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Zugezogene müssen sich in vielen Bereichen neu orientieren. Einige Informationen zu häufig gestellten Fragen finden Sie hier:


Wo kann ich Deutsch lernen?

Integrationskurse

Ob Sie an einem Integrationskurs teilnehmen dürfen, hängt von verschiedenen Regeln des Aufenthaltsgesetzes ab. Auf der Webseite des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) gibt es eine Übersicht dieser Regeln zu Teilnahme und Kosten. Auf dieser Webseite können Sie auch nach Integrationskursen suchen. Hier geben Sie Ihren Wohnort ein und bekommen dann eine Liste mit Schulen (Trägern) für Integrationskurse und eine Karte mit deren Standorten. Wenn Sie an einem Integrationskurs teilnehmen wollen, dann müssen Sie vorher einen Antrag auf Zulassung zu einem Integrationskurs stellen. Dabei kann Ihnen der Träger helfen, wo Sie den Integrationskurs machen werden, oder eine Migrationsberatungsstelle. Mehr Informationen zu Integrationskursen in vielen Sprachen finden Sie hier.

Andere Deutschkurse

An der Bremer Volkshochschule (VhS) gibt es für Zugezogene mit unklarer Bleibeperspektive und jene, die keinen Zugang zu Integrationskursen haben, verschiedene Möglichkeiten. Bitte informieren Sie sich bei den Expert*innen der VhS.

Deutschkurse mit Berufsbezug (DeuFöV) schließen an die Integrationskurse an. Die Zugangsberechtigung erhalten Sie vom Jobcenter bzw. der Agentur für Arbeit. Informationen dazu bekommen Sie zum Beispiel beim Paritätischen Bildungswerk.

Es gibt Kostenlose Deutschkurse des AStA der Uni Bremen im Paradox.

Möglichkeiten Deutsch zu sprechen gibt es bei den Treffen 'Einfach Mitreden' von der Caritas.

Auf der Internetseite KURSNET der Agentur für Arbeit kann man als 'Mensch mit Migrationshintergrund' die möglichkeit Deutschkurse in verschiedenen Städten zu suchen.

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Wie finde ich eine Wohnung?

AWO Bremen hilft mit dem Projekt "Mehr Wohnungen für Flüchtlinge in Bremen“ Geflüchteten bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung.

 


Wo hilft man mir, wenn ich krank bin?

Menschen, die keine Papiere haben, können in Deutschland nicht zu einem Arzt gehen. In der Humanitäre Sprechstunde des Gesundheitsamtes Bremen gibt es Ärzte, die Ihnen auch helfen, wenn Sie keine Papire haben.

Manchmal sind die Erlebnisse der Flucht sehr schlimm und es ist schwer, mit den Erinnerungen zu leben. Refugio Bremen e.V., psychosoziales und therapeutisches Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folterüberlebende, hilft Menschen mit schlimmen Erfahrungen.

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Wo hilft man mir, wenn ich schwanger bin?

Für Schwangere gibt es in Bremen verschiedene Orte, an denen man Beratung und Hilfe findet:

Die Caritas in Bremen-Nord werden Sie durch die Schwangerschaft und Geburt begleitet. Die Innere Mission und die Bremische Evangelische Kirche beraten bei Fragen rund um Schwangerschaft, Partnerschaft und Familie.

 


Welche Möglichkeiten haben meine Kinder?

Wenn sie Kinder haben oder schwanger sind, gibt es für sie viel Hilfe. Allgemeine Informationen dazu finden sie hier in vielen Sprachen.

Wenn Sie kleine Kinder haben, haben diese die Möglichkeit in eine Krippe oder eine Kita (Kindertagesstätte oder Kindergarten) zu gehen. Dadurch lernen die Kinder von Anfang an die Deutsche Sprache. Was eine Krippe und eine Kita sind, erfahren sie hier in vielen Sprachen. In Bremen hilft Ihnen der Kinderbetreuungskompass bei der Anmeldung Ihres Kindes in einer Krippe oder einer Kita.

Wenn Ihre Kinder 6 Jahre oder älter sind, müssen sie in die Schule gehen. Wie die Schule in Deutschland funktioniert, erfahren sie hier in vielen Sprachen.

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unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF)

Bei Fragen zur Jugendhilfe und Ausländerrecht, sowie ehrenamtliche Patenschaften und Vormundschaften hilft Ihnen Fluchtraum.

Erziehungsbeistandschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtline (UmF) gibt es bei DEVA.

 


Hilfe bei Terminen mit Behörden (Jobcenter)

Das Jobcenter bietet einen Dolmetscherservice an: Bei Gesprächen, die spontan stattfinden, können Sie um einen telefonischen Dolmetscherservice bitten. Bei Terminen, die geplant stattfinden, können Dolmetscher von der Performa Nord dazu geholt werden. Sprechen Sie die BeraterInnen darauf an. Sie können dazu auch auf die Homepage des Jobcenters verweisen. Dort wird für den Dolmetscherservice geworben.

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weitere Beratung / Hilfe

Bei der Flüchtlingsinitiative Bremen werden Migrant*innen mit und ohne Papiere beraten. Bei Fragen zu Asyl berät Sie auch die AWO Beratungsstellen für Flüchtlinge (BfF). Auch der Flüchtlingsrat Bremen berät bei Fragen zu Asylrecht und Aufenthaltsrecht.

Über die Kontaktliste der Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE) & Jugendmigrationsdienst (JMD) in Bremen finden Sie viele weitere Beratungsstellen in der Stadt Bremen.


Studium, Anerkennung, Qualifizierung

Bei Fragen zu Arbeitsmarktchancen erwachsener Migrant*innen können Sie sich an das IQ-Netzwerk Bremen wenden. Hier finden Sie auch Informationen zur Anerkennungsberatung und -begleitung internationaler Abschlüsse.

Sie möchten in Deutschland studieren? Bei Higher Education Refugees Entrance HERE und In Touch erhalten Sie Informationen zu möglichen Wegen ins Studium.

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