bin-Netzwerk arbeitet pandemiebedingt ohne Publikumsverkehr

Aufgrund der akuten Notwendigkeit persönliche Kontakte zu anderen Menschen zu unterlassen, um die schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, arbeiten sämtliche bin-Teilprojekte mindestens bis zum 19.04.20 ohne Publikumsverkehr. Alle bin-Teilprojekte sind besetzt und können per Telefon oder per E-Mail erreicht werden. Beratungen finden derzeit nur telefonisch oder per E-Mail statt. Termine für persönliche Vorsprachen werden auf spätere Zeitpunkte verschoben.

Dem Bremer und Bremerhavener Integrationsnetz bin sind der persönlichen Schutz und die Gesundheit der Projektmitarbeitenden sowie der Projekteilnehmenden ein zentrales Anliegen. Die Bremer Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen, Zusammenkünften und der Öffnung bestimmter Betriebe findet im Rahmen unserer Projektarbeit entsprechend Berücksichtigung.

Pressemitteilung des DRK: Integration in Zeiten der Corona Krise

Aus aktuellem Anlass: Infos zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen

Informationsblatt vom zsb /DRk KV Bremen in fünf verschiedenen Sprachen zum Corinavirus, zu Ämtern und Beratungsangeboten:

Das Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. hat Hintergrundinformationen zum Coronavirus in 14 verschiedenen Sprachen herausgegeben.
Diese finden sich zum Download unter: https://www.mimi-bestellportal.de/corona-information/

Das Portal Handbook Germany hat eine Informationsseite zum Coronavirus in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Französisch und Türkisch.

Das BMAS gibt in verschiedenen Sprachen Auskunft zu arbeitsrechtlichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ergeben,
siehe Webseite des BMAS hier: https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

 

Arbeitnehmer*innenrechte und Regelungen zu Kündigungsschutz gelten trotz der Corona-Krise!

Es gilt auch jetzt – unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht verstehen! Wenn Ihr Arbeitgeber verlangt, dass Sie beispielsweise eine Kündigung unterzeichnen, könnte es sich dabei um einen Aufhebungsvertrag handeln. Dieser kann zu einer Sperre bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter führen. Trotz Corona gelten Regelungen zu Kündigungsschutz etc. weiterhin und auch in der Krise gelten Arbeitnehmer*innenrechte!

Bei Fragen rund um dieses Thema hilft die Beratungsstelle Faire Integration für Geflüchtete:
Kontakt
Arbeit und Leben Bremerhaven e.V.

Mahmood Abo-Jeap
Telefon: 0151/46 27 30 69 
mahmood.abo-jeap@arbeitundleben-bhv.de

Milena Detzner
Telefon: 0151/46 27 30 68
milena.detzner@arbeitundleben-bhv.de

Kursangebot "Fit für die Ausbildung"

Das bin Teilprojekt in der WaBeQ bietet regelmäßig das Kursangebot "Fit für die Ausbildung" an. Es richtet sich an in Bremen lebende Asylsuchende, Geduldete und anerkannte Flüchtlinge unter 25 Jahre, die eine Ausbildung anstreben und sich sprachlich bereits auf dem B2 Niveau bewegen (ein Zertifikat ist zur Teilnahme nicht erforderlich).

Aus gegebenen Anlass wird unser Kurs „Fit für die Ausbildung“ jedoch nicht, wie geplant, am 24.03.20 starten.
Wir werden Mitte April, nach den Osterferien, entscheiden, ob ein Kursstart zum 05.05.20 möglich ist.


Für nähere Informationen oder bei Interesse an einer Kursteilnahme wenden Sie sich an Martina Wollradt; telefonisch 0421 800 445 55
oder per E-Mail m.wollradt@wabeq.de

Bremer und Bremerhavener IntegrationsNetz (bin) wird bis Dezember 2020 fortgeführt

Viele Geflüchtete in Bremen beginnen Ausbildung zum neuen im Ausbildungsjahr 2019/20

Einladung zur Pressekonferenz am 08. August 2019 um 10 Uhr
in die Allgemeine Berufsbildende Schule ABS (Cafeteria), Steffensweg 171, 28217 Bremen

Es sprechen
-    Markus Saxinger (DRK KV Bremen e.V., Koordination bin Netzwerk) zur Integration Geflüchteter in den bremischen Arbeitsmarkt. Herausforderungen, Chancen und Best Practice
-    Sandra v. Atens (Aus- und Fortbildungszentrum für den öffentlichen Dienst AFZ) zur Umsetzung von „Zukunftschance Ausbildung“, dem Ausbildungsprogramm für junge Geflüchtete in Bremen
-    Dr. Thorbjörn Ferber (Handelskammer Bremen – IHK für Bremen u. Bremerhaven) zu Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung in den Bereichen Industrie und Handel
-    Jens Rigterink (Geschäftsführer HandWERK gGmbH) zu Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung im Handwerk
-    Claudia Jacob (Paritätisches Bildungswerk Bremen e.V., Clearingstelle bin Netzwerk) Aufenthaltsrechtliche Herausforderungen in der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter

Seit 2008 berät, unterstützt und begleitet das bin-Netzwerk Geflüchtete in Ausbildung und Beschäftigung.  bin verfügt über eine besondere und im Land Bremen einzigartige Expertise in der ganzheitlichen Beratung von Geflüchteten im Übergang von Schule in Ausbildung bzw. vom Sprachkurs in Qualifizierung und Beschäftigung. Aufenthaltsrechtliche und bildungsbiographische Rahmenbedingungen sowie die individuellen Kenntnisse und Erfahrungen der Geflüchteten werden hierbei berücksichtigt.

Der Projektverbund bin wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerber und Flüchtlingen“ (IvAF) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Diese Förderung wurde im Sommer 2019 für den Zeitraum bis Ende 2020 verlängert. Damit können wir diese für das Land Bremen wichtige Arbeit vorerst weiterführen.

bin nimmt jährlich über 300 neue Teilnehmende auf und führt zusätzlich mehrere hundert Kurzberatungen pro Jahr durch. So konnte bin bisher Hunderten von Asylsuchenden, Geduldeten und anerkannten Flüchtlingen den Weg in Ausbildung und Beschäftigung ebnen.

Einen wichtigen Schlüssel zur Erfolgreichen Arbeit des Projektverbundes bildet vernetztes Arbeiten zur Überwindung struktureller Hürden. "Was die bin-Projektarbeit im Land Bremen insbesondere auszeichnet", so Markus Saxinger, Projektleiter des Bremer und Bremerhavener IntegrationsNetz, "ist die hohe Qualität der Kooperation mit senatorischen Behörden, Arbeitsverwaltungen, Ausländerbehörden und Kammern. Hierdurch gelingt es immer wieder, individuelle aber auch strukturelle Hindernisse bei der Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt zu überwinden.“ Besonders hervorzuheben ist auch die große Bereitschaft Bremer Unternehmen, Flüchtlinge in Ausbildung und Beschäftigung zu integrieren". bin kooperiert sehr eng mit der Handels- und der Handwerkskammer, dem Aus- und Fortbildungszentrum und zahlreichen Betrieben, die sich in der Ausbildung von Flüchtlingen engagieren. Es besteht ein großes Interesse daran, mit weiteren Betrieben in Kontakt zu treten und zu kooperieren.

Die fünf Teilprojekte des bin-Netzwerks sind bei den folgenden Trägern:

•    Koordination - Deutsches Rotes Kreuz KV Bremen e.V. (zugleich Netzwerkträger)
•    Beratung und Vermittlung in der Seestadt Bremerhaven - Arbeitsförderungs-Zentrum im Lande Bremen GmbH (afz)
•    Clearing und Erstberatung in Bremen mit aufenthaltsrechtlichem Fokus - Paritätisches Bildungswerk LV Bremen e.V. (pbw)
•    Beratung, Vermittlung und Einzelcoaching für junge Flüchtlinge unter 25 Jahren - Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbHg (WaBeQ)
•    Beratung, Qualifizierung und Vermittlung erwachsener Flüchtlinge (über 25 Jahre) - Kulturzentrum Lagerhaus e.V.


bin ist in der Fachberatung für Verwaltung, Wirtschaft, das Bildungswesen und für Sozialverbände ein bedeutender Akteur für Fragen in den Anwendungsbereichen von Aufenthalts-, Arbeits-, und Sozialrecht geworden.

Hervorzuheben ist hierbei:
•    Beratung des Casemanagements in der Jugendhilfe in aufenthalts-, sozial- und arbeitsrechtlichen Fragen
•    Schulungen für Jobcenter, Agentur für Arbeit, Lehrkräfte an Schulen, Jugendhilfe, und Mitarbeitende in Integrationsprojekten
•    Unterstützung und Beratung für Ehrenamtliche und MigrantInnenselbstorganisationen
•    Unterstützung der Senatsverwaltung in der Identifikation von Förderlücken und Beratung in der Projektentwicklung, sowie Rückspiegelung hinsichtlich der Wirksamkeit von Maßnahmen für die Zielgruppe der Geflüchteten
•    Unterstützung der Bremer Trägerlandschaft in der Projektentwicklung
•    Verbesserung der Abstimmung zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen und Ressorts u.a. durch den bin-Begleitausschuss

Bremer IntegrationsQualifizierung (BIQ)

Leichter eine Ausbildung bekommen

Sie sind erst kurze Zeit in Deutschland und können noch nicht so gut Deutsch?
Das heißt: Sie sprechen Deutsch noch nicht auf dem Niveau B1?
Sie sind höchstens 27 Jahre alt und nicht mehr schulpflichtig?
Durch die Teilnahme an diesem Projektangebot verbessern Sie Ihre Chancen auf eine Ausbildung. Sie erfahren auch mehr über die Arbeitswelt und die Menschen in Deutschland.

Das erwartet Sie:

  • Vier Tage in der Woche nehmen Sie an einem Jugendintegrationskurs teil;
    Sie lernen die deutsche Sprache besser kennen. Außerdem erfahren Sie wichtige Dinge über das Leben in Deutschland. Dabei
    geht es um Gesundheit, Familie, Kultur oder den Beruf.
  • An einem Tag in der Woche steht Mathe auf dem Stundenplan.
    Sie erfahren auch, was allgemein im Arbeitsleben wichtig ist.
  • Die pädagogischen Mitarbeitenden helfen Ihnen dabei, dass Sie sich selbständig in der Gesellschaft zurechtfinden.
  • Durch ein Praktikum erhalten Sie Einblicke in Unternehmen und Betriebe.
  • Sie können die verschiedenen Schulungsorte kostenlos mit Bussen oder Bahnen erreichen.
    (Kosten für Stadttickets oder Monatstickets werden bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen gegen Ticketvorlage erstattet)

     

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Projektflyer
Anmeldung hier: https://www.surveymonkey.de/r/biq-4